Gratis-Hundespielzeug.de - Logo
Basteln:
Einkaufen:
Hundespielzeug unserer Leser: Spiel 1 | Spiel 2

Hundesportarten - Ausbildung und Agility

Welcher Hundesport ist für meinen Hund am besten geeignet?

Enzo mit selbst herausgebissenem Frisbee-Halsband :-)Abgesehen von speziellen Hunde-Ausbildungsprogrammen, die Hunde bei Jägern, Hirten, der Polizei, beim Zoll, Technischen Hilfswerk oder als Blinden- oder Therapiehunde absolvieren, kann man Hunde auch im privaten Bereich für verschiedene Aufgaben oder in diversen Hundesportarten ausbilden. Die wichtigsten davon möchten wir auf dieser Seite vorstellen.

Ausbildung zum Begleithund mit Begleithundeprüfung als Basis

Begleithund mit Herrchen Die Begleithundausbildung ist für jeden Hund empfehlenswert. Auch wer keine weiteren sportlichen Aktivitäten mit seinem Hund tätigen möchte, trägt mit dieser Ausbildung zu seiner Sicherheit, z. B. im Straßenverkehr bei. Die meisten Punkte dieser Ausbildung lernt ein junger Hund schon während seiner allgemeinen Erziehung, deshalb kann er sehr leicht darauf aufbauen. Der Hund wird für die Begleithundeprüfung zum Gehorsam erzogen. Der Hundehalter kann in vielen schwierigen Situationen auf seinen Hund einwirken und sicher sein, dass der Hund folgsam sein wird. Zumeist findet die Ausbildung auf einem Hundesportplatz statt. Hier führt man Übungen wie zum Beispiel bei Fuß gehen, Sitz und Platz Übungen, Herankommen auf Zuruf, Verweilen an einer bestimmten Stelle und auch das Überqueren eines Hindernisses durch. Um den Hund für den Straßenverkehr sicher zu machen erfordert es Übungen am Ort des Geschehens mit ihm durchzuführen.

 

Man führt die Übungen die der Hund auf dem Hundesportplatz gelernt hat nun auf öffentlichem Gelände durch. An Straßen mit starkem Verkehr, in Fußgängerzonen mit vielen Menschen, in fremder Umgebung. Durch ständiges Üben und Wechseln der Umgebung und des örtlichen Geschehens wird der Hund immer sicherer werden.

 

Nachdem ein Hund die Begleithundeprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, kann man verschiedene Hundesportarten mit ihm betreiben. Natürlich ist dies auch ohne Begleithundeprüfung möglich, jedoch tun sich Hundebesitzer und Hund im Allgemeinen leichter, wenn bereits eine Ausgangsbasis für weitere Ausbildungen vorhanden ist. Bevor man jetzt blindlinks seinen Hund an die Leine packt und wahllos eine Hundesport oder -beschäftigungsart aussucht, sollte man sich darüber Informieren für welche Disziplin der Hund in seiner Art, Rasse und Größe sich überhaupt eignet. Es macht beipielsweise wenig Sinn, einen kurzbeinigen Mops zum König der Frisbeehunde ausbilden zu wollen. Am besten den Hund in einen Hundesportverein mitnehmen und fragen, bzw. ein Probetraining mitmachen. Man wird sofort feststellen, ob der Vierbeiner Gefallen daran findet und sich die Disziplin für ihn gut eignet.

 

Natürlich macht das Ganze nur Sinn für den Hund, wenn es auch dem Hundebesitzer Spaß macht, denn eine negative Haltung übeträgt sich auch auf einen Hund, der in der Regel viel feinfühliger ist, als die meisten Menschen ihm das zutrauen.

Hundesport-Produkte

 

 

Mantrailing

Mantrailing im Dickicht Das Mantrailing ist eine Ausbildung die man zusammen mit seinem Hund machen kann. Dabei wird dem Hund beigebracht mit Hilfe seines guten Geruchsinns einer Spur zu folgen. Der Hund kann verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden. Er orientiert sich bei der Suche ausschlich an dem ihm durch einen Geruchsträger übermittelten Geruch der zu suchenden Person. Je stärker die Duftmoleküle auf dem Geruchsträger vorhanden sind ist bedeutend für den Erfolg. Der Mensch verliert ständig Hautschuppen mit seinem Individualgeruch, diese Spur kann der Hund aufnehmen und verfolgen. Allerdings ist die Zeit begrenzt, da die Duftspur der Hautzelle nach ca. 36 Stunden nicht mehr vorhanden ist. Die Duftspur der roten Blutkörperchen hält ca. 120 Tage. Die Haltbarkeit der Duftspur ist natürlich auch stark von Witterungseinflüssen und anderen Stoffen abhängig.

Fährtenarbeit

Für die Fährtenarbeit werden meist Jagdhunde und Diensthunde ausgebildet. Nach bestandener Begleithundeausbildung kann der Hund mit einem Mindestalter von 18 Monaten eine Ausbildung zum Fährtenhund machen. Der Fährtenleger trägt die Gegenstände eine halbe Stunde an sich, bevor er sie im Gelände zu einer Fährte auslegt. Wenn die Fährte 180 Minuten alt ist, darf der Hund sie erschnüffeln. Je nach Grad der Prüfung richtet sich die Länge der Fährte und die Zeit die der Hund benötigen darf. Die Gegenstände die zum Auslegen benötigt werden sind meist aus verschiedenen Materialien und farblich dem Gelände angepasst. Bei Diensthunden wird stärker darauf geachtet, dass sie sich am Gesamtgeruch des Fährtenlegers in diesem Falle des Täters orientieren während Sporthunde eher der Bodenverletzung folgen.

Agility

Hund beim Springen im Agility-Parkur Beim Agility muss der Hund eine Strecke mit Hindernissen in einer vorgegebenen Zeit fehlerfrei durchlaufen. Diese Sportart kommt ursprünglich aus England und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Agility ist Sport und Spaß für den Hund. Allerdings muß der Hund sich einer guten Gesundheit erfreuen um für diese Art des Hundesports geeignet zu sein. Der Hund muss einen Hindernissparcour in der richtigen Reihenfolge fehlerfrei durchlaufen. Sein Herr darf nur durch zurufen oder mit seiner Körpersprache auf ihn einwirken. Er darf weder angeleint sein, noch ein Halsband tragen. Die Zeit in der er den Hindernissparcour bewältigt ist nebensächlich, wichtiger ist, dass er jedes Hindernis der Reihe nach fehlerfrei passiert. Sollte er ein Hindernis verweigern, so ist er nach dem dritten Mal disqualifiziert.

Treibball

Bei dieser Hundesportart müssen Hund und Herr gut zusammenarbeiten. Es erfordert eine gute Konzentration vom Hund. Große Bälle werden in ca. 15-20 Meter Abstand zu einem Tor ausgelegt. Der Hund sollte dann auf Kommando seines Herrn die Bälle der Reihe nach mit Hilfe seiner Schnauze in das Tor rollen. Nachdem der Hund alle Bälle in das Tor gerollt hat, sollte er sich davor ablegen. Die Bälle können von unterschiedlicher Größe sein und auch verschiedene Farben haben. Man kann den Hund im Spiel auch die Bälle umkreisen lassen überspringen oder ihn die Bälle suchen lassen. Wichtig dabei ist immer das er alle Befehle nur auf Zurufen, Handzeichen oder mit Hilfe der Pfeife ausführt. Eine beliebte Beschäftigung bei der Hunde körperlich und geistig gefordert werden.

Dummytraining

Dummytraining im Wasser Beim Dummytraining wird der Hund zum Apportieren ausgebildet. Die tote Jagdbeute wird dabei durch eine Attrappe ersetzt. Das Dummytraining findet seinen Ursprung in der Ausbildung der Hunde die speziell für die Jagd auf Wasservögel ausgebildet wurden. Zwischenzeitlich ist das Dummytraining eine eigenständige Art der Ausbildung geworden. Man wechselt häufig das Gelände und auch die Dummys, so hat der Hund immer wieder andere Voraussetzungen unter denen er arbeiten muss und wird immer wieder aufs Neue vor eine für ihn schöne Aufgabe gestellt. Der Hund wird körperlich und geistig beansprucht.

 

Das Dummytraining ist ein sehr beliebter Hundesport. Gerne wird er von Besitzern der Rassen betrieben die zur Jagd geeignet sind aber als Familienhund gehalten werden.

Hütewettbewerbe

Hirtenhund bei der Arbeit Bei Hütewettbewerben müssen die Hunde zeigen, wie sie zusammen mit ihrem Herrn Herden Treiben und zusammenhalten können. Dabei sollte der Hütehund auch die Bereitschaft zeigen die Herde gegen mögliche Gefahren zu schützen. Während seiner Arbeit umkreist der Hund seine Herde samt seinem Herren ständig. Erst wenn die Herde beieinander ist und ruhig grast, legt er sich in einiger Entfernung nieder. Dabei lässt er die Herde nicht aus den Augen und bleibt ständig wachsam. Der Hütehund muss gut mit seinem Herrn zusammenarbeiten, auf Zurufe und Handzeichen muss er sehr gut reagieren.

 

Natürlich eignen sich hierfür Hunderassen am besten, die speziell für Hirten- und Hüteaufgaben gezüchtet wurden. Um ihrem angezüchteten Trieb gerecht zu werden und zur optimalen Auslastung von Hütehunderassen, wird eine solche Hundesportart diesen Hunden sogar ausdrücklich empfohlen.

Discdogging / Hundefrisbee

Frisbee werfen als Hundesport Das Spiel mit der Wurfscheibe kommt ursprünglich aus Amerika. Im Spiel wirft der Mensch die Scheibe und der Hund muss versuchen sie zu fangen. Mittlerweile haben sich aus diesem Spiel drei Disziplinen ergeben.

 

Mini Distance

 

Werfer und Hund befinden sich innerhalb eines markierten Spielfeldes. Innerhalb einer Minute sollte der Werfer soviel Scheiben wie möglich werfen, die der Hund fangen sollte. Anhand der gefangenen Scheiben ermittelt sich dann die erreichte Punktzahl.

 

Long Distance

 

Werfer und Hund haben drei Würfe zur Verfügung. Der Werfer sollte so weit wie möglich werfen und der Hund sollte die Scheibe fangen. Der weiteste Wurf ergibt dann die Punktzahl.

 

Freestyle

 

Zwei Minuten lang muss der Hund zu Musik sieben Scheiben auf verschiedene Arten fangen. Er sollte sich möglichst geschmeidig zur Musik bewegen und natürlich die sieben Scheiben auf alle Fälle fangen.

Schlusswort

Welche Beschäftigung man auch immer wählt, der Hund wird sicher mit großer Begeisterung dabei sein und seine Aufgaben mit großer Freude erfüllen. Weitere Infos und Hundebeschäftigungs-Möglichkeiten gibt es im Teil 1 unserer Rubrik.

 

Ergänzend lesenswert:

Bildquellen: Begleithund: © motivjaegerin1 - Fotolia.com | Agility: © penphoto - Fotolia.com | Wasser: © Jari Hindström - Fotolia.com |
Hirte: © Annette Kurka - Fotolia.com | Mantrailing: © bst2012 - Fotolia.com | Frisbee: © fibena - Fotolia.com

 

Shopping
Hund beschäftigen
Sehens- & Lesenswertes
Videos & Fun
 
 
Betreiberinfos
Ernährung & Snacks
Hund versichern
   
       
Fotos: Bilder 1 | Bilder 2 | Bilder 3 | Bilder 4 | Bilder 5 | Bilder 6
Besuchen Sie uns auch auf
auf facebook besuchen >>
Diese Seite teilen auf